LAstganganalyse - effizienz STEIGERN, Kosten senken!

das esk energie management

Eine detaillierte Analyse des Lastgangs ist meist der erste Schritt, um die Energieeffizienz eines Unternehmens zu steigern und die Betriebskosten nachhaltig zu senken. Für eine wirklich individuelle und praxistaugliche Lösungsstrategie empfiehlt es sich, die Dienste professioneller Energieberater in Anspruch zu nehmen.

Mit dem ESK-Energiemanagement bieten wir Ihnen eine umfassende und stimmige Gesamtstrategie zur Optimierung Ihres Energiebezugs. Im Rahmen der Komponente 2 – Lastganganalyse führen wir eine professionelle Analyse Ihres Lastgangs mit einer
grafischen Aufarbeitung der Ergebnisse und einem anschließenden Beratungsgespräch durch. Sprechen Sie uns einfach an.

WAS IST EIN LASTGANG?

Jedes Unternehmen benötigt Strom. Der Verbrauch kann allerdings, je nach Tages- und Jahreszeit, erheblich schwanken. Ein sogenanntes „Lastprofil“, oder eben ein „Lastgang“, gibt detaillierte Auskunft über den Stromverbrauch eines Betriebes. Meist wird hier in Viertelstundenwerten gemessen, sodass sich genau nachvollziehen lässt, wann besonders viel Strom benötigt wurde und wann besonders wenig.

WOHER KOMMEN DIE DATEN FÜR DIE LASTGANGANALYSE?

Die Daten des Lastgangs erhalten Sie in der Regel kostenfrei von Ihrem Energieversorger ausgehändigt, meist in Form eines Diagramms, aus dem der Energiebezug für einen bestimmten Zeitraum hervorgeht. Bei der Analyse dieses Lastgangs lohnt es sich dann, auf die professionelle Expertise von qualifizierten Energieberatern zurückzugreifen.

WIESO SIND LASTGANGANALYSEN SINNVOLL?

Eine professionelle Analyse des Lastgangs ist sinnvoll, weil sie die Grundlage für jede zielführende Steigerung der Energieeffizienz darstellt. Energieberater setzen hier an zwei Punkten an:

1. Leistungsspitzen: Die Stromkosten einer Firma setzen sich aus zwei Faktoren zusammen:

  • die Wirkarbeit
  • die Leistungsspitzen
 

Bei der Wirkarbeit handelt es sich um die insgesamt verbrauchte Energiemenge, die vom Stromzähler in Kilowattstunden (kWh) gemessen wird.

Mit Leistungsspitze meint man hingegen die maximale Leistung in Kilowatt (KW), die ein Stromkunde innerhalb eines Jahres aus dem Stromnetz entnimmt. Diese Leistungsspitze stellt der Energieversorger dem Unternehmen zusätzlich in Rechnung – und die Auswirkungen können erheblich sein. In vielen Fällen beträgt der Anteil der Kosten für die Leistungsspitzen bis zu 30% der gesamten Stromkosten.

Mit einer Lastganganalyse lässt sich genau feststellen, wann der Stromverbrauch im Betrieb besonders hoch ausgefallen ist. Dann kann nach Möglichkeiten gesucht werden, diese Spitzen zu verringern. So können erhebliche Stromkosten gespart werden, ohne dass dafür insgesamt weniger Energie verbraucht werden muss.

2. Unnützen Verbrauch erkennen: Der Lastgang zeichnet zudem die Stromabnahme außerhalb der Betriebszeiten auf – man spricht hier von der „Grundlast“.

Auch in diesem Fall kann ein genauer Blick lohnen: Möglicherweise laufen nach Feierabend noch Geräte und Maschinen, die eigentlich ruhen könnten. Außerdem können auch veraltete „Stromfresser“ im Zuge einer Lastganganalyse aufgespürt werden.

STRATEGIEN ZUR REDUZIERUNG DER STROMKOSTEN

Sind die Leistungsspitzen erst einmal ermittelt und unnütze Energieverbraucher erkannt, kann ein Unternehmen Maßnahmen einleiten, um seine Energiekosten zu senken. Hierfür bieten sich mehrere Möglichkeiten an:

Veränderung der Arbeitsabläufe: Natürlich kann ein Unternehmen nicht einfach die Produktion ruhen lassen um Leistungsspitzen zu verringern. Doch unter Umständen können bestimmte Arbeitsschritte zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen, sodass weniger Geräte mit hohem Energieverlauf gleichzeitig laufen. So lassen sich Stromkosten sparen, ohne dass der Energieverbrauch selbst verringert wird.

Abriegelung leistungsstarker Verbraucher gegeneinander: Dieser Schritt kann Hand in Hand mit dem ersten gehen. Aufgrund der Lastganganalyse kann ein Unternehmen genau ermitteln, welche Geräte und Maschinen besonders viel Strom verbrauchen. Geräte mit einem besonders hohen Verbrauch können dann in einem intelligenten Energiemanagementsystem gegeneinander abgeriegelt werden, sodass sie nicht mehr gleichzeitig in Betrieb genommen werden können.

Installation eines Lastmanagementsystems mit maximaler Lastspitze: In einem Lastmanagementsystem kann eine maximale Lastspitze eingestellt werden, die nicht überschritten werden darf. Sollte eine Überschreitung der festgelegten Spitzenlast drohen, schaltet das System für kurze Zeit einzelne Verbraucher ab.

Investition in Speichertechniken: Stromspeicher können ein Unternehmen nicht nur dabei helfen, die Energiekosten allgemein zu senken oder bei Stromausfällen als Sicherheit dienen, sondern auch ein effizientes Mittel darstellen, um die Leistungsspitzen zu kappen. Droht ein vorher definierter Verbrauchswert überschritten zu werden, wird der Strom einfach aus dem Speicher bezogen, statt aus dem öffentlichen Netz.

Austausch und Abschaltung unnützer Verbraucher: Mit einer Lastganganalyse lassen sich auch Verbraucher identifizieren, die unnötig viel Strom beziehen oder dies zu Zeiten tun, in denen sie eigentlich ausgeschaltet bleiben könnten.

AUF DEN GANZHEITLICHEN BLICK KOMMT ES AN!

Eine der wichtigsten Devise jedes Unternehmens lautet: „Die Produktion muss weiterlaufen.“ Die richtige Strategie zur Reduzierung der Energiekosten berücksichtigt dies und orientiert sich an dem Betriebsalltag der Firma. Professionelle Energieberater sind deswegen nicht nur Experten für Energiemanagement, sondern bringen auch betriebswirtschaftliches Know-how mit ein. So können sie in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung eine für den jeweiligen Betrieb maßgeschneiderte Lösung erarbeiten.

MIT DER LASTGANGANALYSE ZU GERINGEREN STROMKOSTEN - EIN BEISPIEL

Ein Speditionsunternehmen möchte seine Spitzenlast reduzieren und lässt zu diesem Zwecke eine professionelle Analyse des Lastgangs durch einen Energieberater vornehmen.

Das Ergebnis überrascht: Der Energieverbrauch des Unternehmens schnellt pünktlich zum Beginn der Mittagspause in die Höhe. Nach Rücksprache mit der Schichtleitung ist die Lösung für dieses Rätsel schnell gefunden: Wenn die Mitarbeiter in die Pause gehen, hängen sie noch schnell alle elektrisch betriebenen Gabelstapler an die Ladestationen – und so hat das Unternehmen gerade in der Zeit, in der nicht gearbeitet wird, den höchsten Stromverbrauch zu verzeichnen.

Die Lösungsmöglichkeiten

Nachdem das Problem erkannt wurde, kann der Energieberater in Zusammenarbeit mit der Schichtleitung eine Lösung erarbeiten:

  • Ist es zum Beispiel möglich, die Stapler zeitversetzt an die Ladestationen anzuschließen, sodass nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig am Stromnetz angekoppelt sind?
  • Oder können andere energieintensive Verbraucher in der Zeit abgeschaltet werden?
  • Alternativ oder ergänzend kann sich auch die Investition in einen Energiespeicher lohnen, der zum Beispiel an eine Photovoltaik-Anlage angeschlossen werden kann. Der Strom, der benötigt wird, um die Gabelstapler aufzuladen, kann dann zum Teil aus dem Speicher kommen, und die vom Stromversorger gemessene Leistungsspitze sinkt.

PROFESSIONELLE LASTGANGANALYSEN DER ERSTE SCHRITT RICHTUNG KOSTENERSPARNIS

Wenn Sie nach effektiven und alltagstauglichen Methoden suchen, um die Energiekosten Ihres Unternehmens dauerhaft zu reduzieren, kann eine Lastganganalyse den ersten Schritt in die richtige Richtung darstellen. Kontaktieren Sie uns einfach. Gerne vereinbaren unsere Berater einen Termin mit Ihnen. 

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